Forstunternehmen Dürr
Sulzer Str. 2 - 72280, Dornstetten (Kreis Freudenstadt)
Duerr@brennholz-schwarzwald.de
 
 

Wissenswertes

Unser Brennholz kommt aus der näheren Umgebung. Uns sind kurze Transportwege wichtig. Wir spalten und trocknen das Holz als Meterstücke und sägen es erst nach Bestellung auf die gewünschte Länge zu. Bei hoher Nachfrage kaufen wir eventuell fertige Ware zu.

Holzeinschlag

Wussten Sie schon?
Holzfibel-Werte
Brennholz kaufen und lagern


Holzeinschlag

Wir haben uns als Kleinbetrieb auf kleinere Flächen spezialisiert und arbeiten eng mit dem zuständigen
Förster zusammen. Normalerweise markiert der Förster die zu erntenden Bäume, der Rest wird dann von uns erledigt.
Von der Fällung bis zur Rückung und eventuellem Verkauf - alles erledigen wir in gewohnter Weise sehr sorgfältig.
Wir arbeiten motormanuell, das heißt mit Motorsäge und Rückeschlepper. Auf Wunsch nehmen wir auch
das Rest- und Brennholz mit.

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Wussten Sie schon?

Wußen Sie schon, dass 1 kg Holz immer gleichviel Wärme erzeugt?
Der Unterschied ist nur das Volumen (Holzmenge)

    1 rm Buche entspricht:
      1,1 rm Birke, Ahorn
      1,23 rm Kiefer, Douglasie, Lärche
      1,4 rm Fichte, Erle
      1,5 rm Tanne, Weide
      1,9 rm Pappel


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Brennholz kaufen und lagern

Welches Holz?

Die Buche ist ohne Zweifel das Brennholz mit den meisten Vorteilen, es ist allerdings auch das teuerste Brennholz und oft rechtfertigt die Qualität nicht den großen Preisunterschied z.B. zu Esche oder Kiefer. Buche hat einen durchschnittlichen Heizwert, ist aber durch die hohe Dichte schwerer als z.B. Nadelholz. Daher brauchen Sie weniger Buchenscheite zum Heizen, als wenn Sie Fichte verfeuern würden. Gemessen am Gewicht hat die Fichte aber einen höheren Brennwert - Sie brauchen nur mehr Volumen. Heißt: Sie müssen öfter nachlegen. Dass von Nadelholz Gefahren für Ofen und Schornstein ausgehen ist ein Ammenmärchen aus Zeiten, als gemauerte Schornsteine nicht immer ganz trockenes Holz zu verarbeiten hatten und auch das Bewusstsein für die Qualitäten von trockenem Holz noch nicht da war. Trockene Fichte ist ein ideales und günstiges Brennholz.

Expertentipps

Das Messen von Brennholz mit Holzfeuchtemessgeräten ist Expertensache. Wenn Sie aber eine solche Messung selbst vornehmen wollen, so messen Sie bitte grundsätzlich an frischen Sägeschnitten oder Spaltflächen und zwar dreimal (oberer Bereich, mitte, unten) und so, dass die Messelektroden quer zur Faserrichtung angesetzt werden. Die drei Messergebnisse bitte mitteln und den Durchschnitt an insgesamt drei Scheiten ausrechnen. Das Mittel aus diesen drei Scheiten ist dann Ihre "Holzfeuchte in %". Der Wert sollte unter 24 % legen (Quelle: Messmethode Krämer/Heise, z. publiziert vom Bundesverband Brennholzhandel www.bundesverband-brennholz.de). Einfacher geht's so: Zwei Scheite in die Hand nehmen und die Stirnflächen locker voreinander schlagen. Klingt es hölzern, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um trockenes Holz handelt, sehr groß.

Warum trockenes Holz?

Wirklich nasses Holz zischt im Ofen und wirft auch nach längerer Zeit noch Blasen. Holz unter 30 % verbrennt zwar ohne Feuchtigkeitsaustritt und scheint in Ordnung, allerdings wird der optimale Heizwert nicht erreicht. Daher sollten Sie trotz höherer Einkaufskosten nur trockenes Holz verbrennen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die im Holzgas enthaltene Energie zum Austreiben des Wassers benutzt wird, statt Ihr Haus zu heizen. Energieverluste von bis zu 30 % sind hier kalkulierbar. Das rechtfertigt auf jeden Fall den höheren Preis für trockenes Holz. Beim Abrand von feuchtem Holz werden außerdem nicht die Temperaturen erreicht, die zum Verbrennen aller Schadstoffe und zur Feinstaubminimierung benötigt werden. Darauf legt Ihr Schornsteinfeger aber Wert und kann Ihnen im Extremfall den Betrieb Ihrer Feuerstelle untersagen.

Brennholz lagern

Zur richtigen Lagerung von Brennholz gehört erst einmal die Erkenntnis, dass ein Trocknungsprozess optimale Verhältnisse benötigt: Holz braucht rundum Luft, insbesondere im Abstand zum Boden, da mit Feuchtigkeit angereichterte Luft nach unten absinkt. Kann die Luft hier nicht weg, legt sich die Feuchtigkeit wieder ab und der Stapel beginnt von unten her zu verfaulen. Mindestens 30 Zentimeter Luft sollte es nach unten geben, besser mehr. Gleiches gilt für Seitenabstände. Eine alte Plane versieht als Abdeckung gute Dienste.

Ordentlich belüftet und in sonniger Lage trocknet Holz innerhalb eines Sommers so weit herunter, dass es verbrannt werden kann. Eine Abdeckung nach oben sollte gewährleistett sein. Hartholz wie Buche trocknet übrigens langsamer als Weichholz. Probleme,die bei der Lagerung auftauchen können sind Schimmelbildung und ausbleibende Trocknung. Beides ist immer ein Lüftungs- oder Standortproblem. Ungezieferbefall ist auch teilweise vom Standort abhängig. Untersuchen Sie Holz beim Einkauf auf jeden Fall oberflächlich auf möglichen Holzwurm-Befall. Die Gefahr, dass Holzwürmer auf Schuppen oder Haus-Teile übergreifen ist eher gering, da die meisten Schädlinge nach Ablauf der Entwicklungsstufen ihren Standort verlassen und sich arttypische Standorte zur Weitervermehrung suchen. Dies ist meist nicht Ihr trockener Brennholz-Stapel. Optimalerweise wird Scheitholz eingelagert - Meterscheite trocknen langsamer, da weniger Stirnholzflächen zur Verfügung stehen.

Dies & das

Bitte verarbeiten Sie angeliefertes Holz sofort weiter, aber verfallen Sie dabei nicht in übertriebene Eile, sondern planen Sie das Einlagern sorgsam. Der frisch angelieferte Holzstapel verträgt auch mal einen Regenschauer, wenn es nicht zu verhindern ist. Hauptsache, die Feuchtigkeit kann in absehbarer Zeit wieder abtrocknen. Draußen gelagertes Holz idealerweise einen Tag vor dem Verbrennen ins Haus holen und in Ofennähe lagern, damit auch die äußeren Schichten trocken in den Ofen kommen.Brennholz im Ofen

Im Ofen sollte nichts außer Holz oder zusatzfreie Holzbrikett verbrannnt werden - nutzen Sie zum Anzünden fein gespaltenes Anmachholz und einen handelsüblichen Anzünder. Papier macht Dreck, enthält Schwermetalle und gehört in die Abfallentsorgung/Wiederverwertung.

Verbrennen sollten Sie ausschließlich naturbelassenes Holz, das den Kriterien unseres Bundesverbandes entspricht: Es sollte trocken und sauber sein, nicht verschimmelt sein und auch oberflächlich sauber. Die Scheitgröße hängt etwas von Ihren Gewohnheiten ab. Idealer Weise passt ein Holzscheit durch ein Quadrat mit 15 Zentimetern Kantenlänge - viel größer oder viel kleiner sollte es nicht sein. Ob Sie mit 25-er oder 33-er Scheiten heizen, hängt letztendlich von Ihrem Feuerraum ab. Scheite sollten in den Ofen passen, ohne aufrecht gestellt werden zu müssen - klappt das nicht, dann ist Ärger mit gebrochenen Schamottsteinen oder einer gesplitterten Scheibe vorprogrammiert.

Kleine Ofenkunde

Es gibt generell 3 Arten von Öfen: Den gemauerten Kachelofen als klassischen Grundofen, der über die Außenwände gespeicherte Wärme abstrahlt. Dann gibt es den normalen Kaminofen, der hautsächlich ebenfalls Strahlungswärme abgibt, diese aber nicht speichert. Sogenannte Kombi-Öfen speichern Wärme, nehmen aber auch kalte Luft am Boden auf und führen sie an den heißen Ofenflächen vorbei wieder als warme Luft heraus. Der Wert eines Ofens bezieht sich in aller Regel auf die verwendeten Materialien, was Auswirkungen auf Funktionalität, Energieausbeute und Langlebigkeit hat. Ein billiger Baumarktofen heizt auch gut, Nachteile ergeben sich aber schnell und meist kommt nach der ersten Saison dann ein "ordentlicher Ofen" ins Haus

Luftzufuhr und Betrieb

Generell sollte Ihr Ofen so viel Luft bekommen, dass er "gesund" abrennen kann. Regeln Sie Ihren Ofen zu stark herunter, dann sinken die Abgastemperaturen und es kann zu einer Versottung des Schornsteins kommen. Außerdem wird die Scheibe stets schwarz verrusst sein. Zum Anfeuern bitte den Ofen mit voller Luftzufuhr bedienen. Den gut brennenden Ofen dann etwas herunter regeln, bis eine ruhiges Flammenbild entsteht. Wir empfehlen, den Ofen zum Schluss noch einmal voll zu belüften, weil sonst zu viele Rückstände nicht verbrennen und Energie ungenutzt im Aschekasten landet. Uneingeschränkte Funktionalität bietet nur ein sauberer Ofen - bitte säubern Sie den Aschekasten oder den Feuerraum regelmäßig. Bei großen Grundöfen müssen außerdem in regelmäßigen Abständen die Züge gereinigt werden, da dies nicht in die Zuständigkeit des Schornsteinfegers fällt.

Mengen & Bedarf

Erfahrungsgemäß wird in einem gut isolierten Haus als "Zu-Heizung" etwa 2- 3 Schüttraummeter Bernnholz pro Saison benötigt. Viel- und Allein-Heizer kommen aber schnell auf 10 -12 Kubikmeter und mehr.

Ein Schüttkubikmeter ist die Menge Holz, die einen Kubikmeter Volumen geschüttet füllt. Sie können die gelieferte Menge nur im Lieferbehältnis, also z.B. auf dem Anhänger vermessen. Ein Aufstapeln in Ihrem Lager bringt Sie nicht auf das Schüttkubikmeter-Maß. Übrigens: Der bayrische "Ster" entspricht einem klassischen Raummeter.

Dafür müssen Sie Meter-Scheite auf 1 x 1 x 1 Meter aufstapeln. Dieser Raummeter entspricht 1,4 Schüttkubikmetern. Kaufen Sie Ihren Holzvorrat im Fühjahr als Frischholz günstig ein, dann können Sie im Winter trockenes Holz verbrennen. Der oft verwendete Schüttraummeter wird nach neuester Definition des Bundesverbandes als Schüttkubikmeter benannt. Auf Dauer wird sich diese Bezeichnung durchsetzen, weil wissenschaftlich stimmiger.

Umweltschutz

Beim Wachsen verbraucht ein Baum genau so viel co2, wie beim Verbrennen des Holzes wieder entsteht. Daher spricht man davon, dass Holz ein co2-neutraler Brennstoff ist und damit umweltfreundlicher als Kohle, Öl oder Gas.

Diese Stoffe sind außerdem nicht regenerierbar, während Holz im Rahmen einer gesetzlich geforderten Nachaltigkeit angepflanzt werden muss, wenn irgendwo ein Baum fällt. Es ist aber ein Trugschluss, dass Holz dadurch zum Schadstoff freien Brennstoff wird - auch hier entsteht co2 und bringt für uns die Verpflichtung zum sorgsamen Umgang und zur Vermeidung. Holz verbrennt am besten und heißesten, wenn es trocken ist - also niemals frisches Holz verbrennen, weil es durch niedrige Abrandtemperaturen weniger Leistung bringt und mehr Schadstoffe frei gibt.

Trockenes Holz bei hohen Temperaturen verbrannt ergibt ein Minimum an Feinstaub. Regeln Sie Ihren Ofen über die Brennholzzufuhr, nicht über die zugeführte Luft. Aschereste können, so lange das Holz unbehandelt ist, bedenkenlos im Kompost landen.

Übrigens: Wussten Sie, dass Holz beim Verbrennen nicht mehr co2 produziert, als im Verrottungsprozess?



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